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Hackerbrücke autofrei - für das RadlVorrang-Netz, Fußverkehr und Fans herrlicher Sonnenuntergänge

Adresse: 
Hackerbrücke, 80636 St. Paul München

Die Hackerbrücke ist ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt.
Die etablierte Sperrung der Hackerbrücke für den Kfz-Verkehr während der Wiesn soll dauerhaft eingerichtet werden.
Mit der Paul-Heise-Unterführung und der Donnersberger Brücke kann der Kfz-Verkehr westlich und östlich der Hackerbrücke auf breiteren Kfz-Hauptstraßen kanalisiert werden.

Radverkehr:
Die Hackerbrücke ist das Kernelement der nach ihr benannten Tangente-Hackerbrücke (RV5). Mit einer Länge von knapp 7 km verbindet die Hackerbrücken-Tangente die Theresienwiese im Süden mit Olympiapark und BMW-Welt im Norden.
- Lückenschluss Hackerbrücke: Für ein fahrradfreundliches München. https://www.munichways.de/radlvorrangprofil-hackerbruecke/

Fußverkehr:
Direkt über dem S-Bahnhof gelegen ist sie eine von Fußgänger*innen stark frequentierte Straße zum Busbahnhof ZOB sowie zur Theresienwiese.

Freizeit und Tourismus:
Die Hackerbrücke ist ein sehr beliebtes Freizeitziel und Fotomotiv, besonders bei Sonnenuntergang.
Youtube Video Hackerbrücke: https://youtu.be/QP8e-04rI0M

Rückmeldung: 

Antwort der Verwaltung

Guten Tag Thomas MunichWays,

haben Sie vielen Dank für Ihren Beitrag. Wir freuen uns sehr, dass Sie sich mit dem STEP2040 beschäftigt haben. Ihr Beitrag fällt in den Zuständigkeitsbereich des Mobilitätsreferats. Das Mobilitätsreferat hat auf Ihren Beitrag folgendes geantwortet:

Während der Sanierung der Brücke – voraussichtlich ab 2026 – wird die Hackerbrücke für den Fuß- und Radverkehr geöffnet bleiben. Daraus sollen dann auch entsprechende Schlüsse gezogen werden, ob eine Sperrung der Hackerbrücke für den Kfz-Verkehr danach möglich sein wird.

Wir bedanken uns nochmals sehr herzlich für Ihren Diskussionsbeitrag zum STEP2040.

Hinweis: Die Rückmeldung wurde am 14. Juli 2022 um 10.00 Uhr eingestellt.

Kommentare

Die Verkehrsregelung und -Aufteilung auf der Hackerbrücke mit Zone 30 ist bestens. Zugleich besteht für Fahrradfahrende auch die bald topsarnierte Paul-Heyse-Unterführung, die Donnersberger Brücke, als auch der neu gebaute und nur für Radler und Fußgänger nutzbare Arnulfsteg zur Verfügung! Hier gibt es keinen Handlungsbedarf!

Es gibt keinen Grund, dass weiterhin auf der relativ schmalen Hackerbrücke motorisierten Individualverkehr stattfindet.

Dafür gibt es die ausgebaute Dachauer/Seidlstraße als Zuführung und die Paul-Heyse-Unterführung. Schon jetzt ist die Hackerbrücke beim Oktoberfest aber auch anderen Veranstaltungen gesperrt oder durch regen Fußgängerverkehr überlastet.

Sämtliche nördlich der Hackerbrücke gelegenen Betriebe, insbesondere die Laden des Busbahnhofes, sind seit Anbeginn von der Arnulfstraße her erschlossen, Falschparker auf der Hackerbrücke bzw. Grasserstraße sind ein laufendes Ärgernis, das eine Vollsperrung für den Autoverkehr endlich lösen könnte.

Zudem dürften die Wartungskosten des Bauwerkes dramatisch sinken, wenn keine schweren Fahrzeuge mehr darüber fahren.

Längerfristig könnte dann auch die Wredestraße eine Aufwertung erfahren z.B. eine Begrünung, um die anliegenden Neubaugebiete aufzuwerten.

Die Brücke ist ein städtebaulich wichtiger, für den Aufenthalt sehr attrakiver Ort, der vor allem im Sommer stark besucht ist.
Der Kfz-Verkehr auf dieser engen Brücke vermindert die Attraktivität und stellt ein Sicherheitsrisiko dar (die Leute, die dort auf der Konstruktion sitzen, sind nicht immmer nüchtern).
Wir brauchen mehr attraktive Freiräume in den Städten jeder Form und Art !!!

Sehr gute Idee!

Was während des Oktoberfests mit so viel mehr Menschen in der Stadt funktioniert, muss doch auch zu normalen Zeiten möglich sein.

Es kommt außerdem immer wieder zu brenzlig Situationen für Radfahrer auf der Hackerbrücke.

Die Hackerbrücke ist ein Sinnbild der Münchner Gemütlichkeit und Kultur und welche unbedingt KFZ-frei gestaltet werden soll. Das gemütliche Beieinandersitzen, Richtung Sonnenuntergang blickend, das macht Spaß und lässt das Herz für die eigene Stadt höher schlagen und versetzt mit Stolz.
Zudem ist die Wirkung durch evtl. Lärm dort nicht so stark störend auf Anwohner - darum unbedingt machen!!

Das Oktoberfest zeigt deutlich, dass die Autofahrer sehr gut ohne Hackerbrücke leben können. Zu dem würde in dem Gebiet die Wohnqualität deutlich gesteigert, wenn die Hackerbrücke nur für Fußgänger und Radler geöffnet würde

Die Hacker als Radl- und Fußgängerbrücke bietet den großen Vorteil dass auch der Anschluss im Süden für Radfahrende deutlich verbessert werden könnte. Dieser ist derzeit extrem schlecht und gefährlich, weil der Platz fehlt.
Durch Entfall der exklusiven Linksabbiegerspur für Kfz auf der Landsberger Straße Richtung Grasserstraße/Hackerbrücke kann der Straßenraum dort neu aufgeteilt und dem Radverkehr zugeschlagen werden.

Die Hackerbrücke ist eine der bekanntesten Brücken Münchens. Viele gerade auch junge Menschen nutzen diese im Sommer um dort zu entspannen. Vielmehr Menschen nutzen sie ganzjährig als Fahrradverbindung zwischen der Maxvorstadt/Schwabing und dem Westend. Für Autos gibt es gleich mehrere Alternativen, welche auch jeweils mindestens! über 4 Fahrspuren (2 pro Richtung) verfügen: Paul-Heyse-Unterführung, welche trotz Sanierung für Radfahrende genauso unattraktiv und gefährlich ist wie vorher, und die Donnersberger Brücke/Mittlerer Ring. Eine Sperrung der Hackerbrücke für den Autoverkehr hätte somit keine Auswirkungen für selbige. Auch und gerade im Hinblick auf eine autofreiere Stadt kann dies einer der vielen noch nötigen kleinen Schritte sein.

Eine für Autos gesperrte Hackerbrücke wäre das romantische Münchner Gegenstück zum Ponte Vecchio in Florenz: ein Attraktion und Flaniermeile mit tollem Blick und entspannter Atmospähre. Vielleicht noch paar Essbuden!?