Ideensammlung zur Soyerhofstrasse
Hier können Sie Ihre Perspektive einbringen und mit anderen Teilnehmer*innen diskutieren.
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Tragen Sie Ihre besonderen Orte auf der Karte ein.
LHM
Die Landeshauptstadt München erstellt im Rahmen des Modellprojektes LANDSTADT BESTAND bis Juni 2027 ein fachübergreifendes Quartierskonzept für das „Quartier Soyerhofstraße“ innerhalb der Naupliastraße, Soyerhofstraße, Gufidauner Straße und den Grundstücksgrenzen Am hohen Weg sowie der Säbener Straße. Das Quartierskonzept Soyerhofstraße dient als Grundlage für die Planungen von Maßnahmen zur Entwicklung eines energieeffizienten, klimaneutralen und klimaresilienten Lebensraums. Dieses Konzept wird die Lösungen klar und verständlich darstellen, sodass die Bewohner*innen und Interessierten nachvollziehen können, wie die geplanten Entwicklungen zur Verbesserung des Quartiers beitragen.
Im Mittelpunkt stehen die Themenbereiche Städtebau, Wärme und Strom sowie Mobilität und Freiräume. Das Quartierskonzept bearbeitet also Themen wie Wohnraumschaffung, neue Energieversorgung, (energieeffiziente) Gebäudesanierung, Gestaltung der Freiräume und neue Formen der Mobilität. Gefördert wird das Projekt vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr. Die Entwicklung und Gestaltung des "Quartiers Soyerhofstraße" soll als Vorbild für die Transformation anderer Stadtteile dienen und neue Impulse für alternative Ansätze setzen.
Das Konzept wird bis Juni 2027 gemeinsam mit mehreren Auftragnehmer*Innen aus den Fachbereichen „Energie“, „Städtebau, Freiraum und Mobilität“, „Öffentlichkeitsbeteiligung“ sowie „Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“ erarbeitet. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen, möchten wir gemeinsam mit Ihnen, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen und weiteren Eigentümer*innen ein Klimaquartier für nachhaltiges Wohnen und Leben schaffen. Alle Beiträge aus den verschiedenen Beteiligungsformaten fließen in den weiteren Erarbeitungsprozess ein.
Die Erstellung des integrierten Quartierskonzepts wird etwa ein Jahr dauern und in unterschiedlichen Phasen erfolgen. Die Themen Energie- und Sanierung sowie Städtebau, Mobilität und Freiraum werden durch einen Beteiligungsprozess begleitet.
In der ersten Phase, bis Sommer 2026, erfolgt eine Bestandsanalyse anhand von Begehungen und Kartierungen und durch das lokale Expert*innenwissen der Anwohnenden. Danach erarbeiten die Auftragnehmer*innen für den Baustein Energie- und Sanierung drei Varianten für die zukünftige Energieversorgung und -produktion. Die Auftragnehmer*innen im Bereich Städtebau, Mobilität und Freiraum erarbeiten verschiedene Varianten zur Entwicklung des Quartiers, die unter der Berücksichtigung von baukulturellen und denkmalpflegerischen Aspekten auch die geplante Wohnraumschaffung einbeziehen.
In der letzten Phase, Anfang 2027, wird das Referat für Stadtplanung und Bauordnung ein umfassendes Quartierskonzept aus den erarbeiteten Punkten der verschiedenen Themenbereiche und Maßnahmen erstellen. Voraussichtlich im Juni 2027 werden die Ergebnisse und das integrierte Quartierskonzept in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Anschließend wird das Quartiersmanagement der Landeshauptstadt München die Umsetzung übernehmen.
Ziel des Quartierskonzepts ist es, eine nachhaltige Energieversorgung und ein nachhaltiges und harmonisches Umfeld zu schaffen, das den Bedürfnissen der Bewohner*innen und den Anforderungen an eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gerecht wird.
Vorstellung des finalen Quartierskonzeptes und den vorgesehenen Maßnahmen.
Kinder und Jugendliche können die Maßnahmen zur Entwicklung des Quartiers kritisch bewerten.
Am Skateplatz wird mit Kindern und Jugendlichen ein Stadtteilcheck mit kreativen Info- und Mitmachstationen zur Gestaltung des St. Quirin Platz stattfinden.
Mithilfe eines (Policy-)Spiels möchten wir mit Ihnen die Umgestaltung des St. Quirin Platz entwickeln.
Im Mai und Juni werden an fünf Terminen Schüler*innen im Stadtteil unterwegs sein. An prägnanten Orten im Quartier führen die Kinder und Jugendlichen eine Bestandsanalyse durch und erarbeiten ihre Ideen. Die kreative Aufbereitung und die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Themenaspekten in ihrem Wohnumfeld stehen im Fokus.
Mit dem Einsatz einer interaktiven Karte können Sie besondere Orte im Quartier markieren sowie Ideen sammeln.
Die Auftaktveranstaltung in der Aula der Grundschule Rotbuchenstraße bildet den Grundstein für den Beteiligungsprozess. Hier werden die Ziele des Modellprojekts erläutert und Sie können die zentralen Akteur*innen kennenlernen. Mit einer interaktiven Kleingruppenarbeit möchten wir Ihre Erwartungen und Bedürfnisse zusammenführen.