Nachtspeicherheizung Probleme
Die Energieeffizienzklasse vieler Gebäude hier ist sehr niedrig (Klasse g, h). Die Wärmedämmung der Wände ist altersbedingt stark beeinträchtigt (Gebäudealter: 75–100 Jahre). Nachts kühlen die Wände innen stark ab und spiegeln nahezu die Außentemperatur wider (Temperaturdifferenz: ca. ± 10 °C). Zudem sammelt sich Feuchtigkeit nicht nur auf natürliche Weise in den dicken Wänden an, sondern zusätzlich dringt Wasser von außen durch die Wände nach innen und erhöht die Luftfeuchtigkeit nachts (manchmal über 75 %). Selbst mit der empfohlenen täglichen Lüftung lässt sich die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit nicht immer auf erträgliche 50–60 % senken. Heizungen verbrauchen daher nicht nur Wärme zum Beheizen der Räume, sondern lassen auch diese zusätzliche Feuchtigkeit verdunsten, und aufgrund der mangelhaften Isolierung geht zusätzlich Wärme nach außen verloren. Bei einer Heizung mit 4 kW Leistung kann man sich vorstellen, wie viel Strom sie im Laufe eines Jahres verbraucht! Die Stromrechnung in den kalten Jahreszeiten ist enorm. Die alten Nachtspeicherheizungen müssen dringend ersetzt werden. Dadurch wird nicht nur der finanzielle Druck erheblich reduziert (Tausende von Euro pro Jahr werden eingespart), sondern auch die Wohn- und Gesundheitsbedingungen (Schimmelprobleme) der Mieter werden sich drastisch verbessern.
Neuen Kommentar hinzufügen