Arbeitgeber beim Wohnungsbau in die Verantwortung nehmen
Wir empfehlen, dass Arbeitgeber*innen ab einer zu bestimmenden Betriebsgröße Wohnraum für Mitarbeiter*innen verpflichtend schaffen müssen oder entsprechende Ausgleichsmaßnahmen leisten sollen.
Die Sprecher*innen des Bürger*innenrats zum STEP haben die Empfehlungen des Rats Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stadtbaurätin Elisabeth Merk am 7. Juli 2022 auf der Konferenz „München plant die Zukunft“ übergeben.
Der Bürger*innenrat hat in den acht Themenfeldern Freiraum, Öffentlicher Raum, Mobilität, Wohnen, Gewerbegebiete, Klimawandel, Energie sowie Stadt und Region 23 Empfehlungen erarbeitet und priorisiert. Die Empfehlungen wurden, wo möglich, in die Überarbeitung des neuen Stadtentwicklungsplans eingearbeitet. Die Empfehlungen sind dazu von der Stadtverwaltung in die Münchner Stadtentwicklung eingeordnet und beantwortet worden. Diese finden Sie hier.
Zur übersichtlicheren Darstellung wurden vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung die Empfehlungen in einer „Ideensammlung“ aufbereitet. Die Antwort der Stadtverwaltung finden Sie nach Auswahl der jeweiligen Empfehlung als Kommentar darunter.
Sie können die Empfehlungen nach Kategorien (Themenfelder), nach Status oder Suchbegriffen filtern. Um die Filterfunktion zu aktivieren, klicken Sie auf „Anwenden“.
Wir empfehlen, dass Arbeitgeber*innen ab einer zu bestimmenden Betriebsgröße Wohnraum für Mitarbeiter*innen verpflichtend schaffen müssen oder entsprechende Ausgleichsmaßnahmen leisten sollen.
Wir empfehlen, bei der Quartiersentwicklung darauf zu achten, dass vielfältige Wohnraumansprüche flexibel und bedürfnisorientiert für alle soziale Gruppen und Lebensphasen hinweg geplant werden.
Wir empfehlen, die Fahrradinfrastruktur so zu verbessern, dass sie qualitativ hochwertig ist und den erhöhten Anforderungen einer steigenden Nutzung - auch durch Lastenräder - entspricht.
Wir empfehlen, den ÖPNV deutlich attraktiver zu machen. Der ÖPNV sollte alle Menschen zuverlässig, sicher und barrierefrei an ihr Ziel bringen und eine echte Alternative zum MIV darstellen.
Wir empfehlen die „15-Minuten-Stadt“. Das heißt, dass Angebote des täglichen Bedarfs, Erholungsräume wie auch nachhaltige Mobilitätsformen durch kurze Wege erreichbar sind.
Wir empfehlen, Räume zu identifizieren, wo man direkt mit kleinen Maßnahmen starten kann und diese öffentlich zugänglich zu machen. Naherholungsorte sollten problemlos in den Alltagsablauf eingebaut werden können.
Wir empfehlen, die großen Erholungs- und Freizeitflächen der Stadt München sowie die kleineren Flächen im Quartier auf nachhaltige Auslastung und mögliche Mehrfachnutzung zu prüfen und bei Bedarf weiterzuentwickeln.
Wir empfehlen, öffentlichen Raum generell als Begegnungsstätte mitzudenken und entsprechende Angebote im Bestand zu ergänzen oder neu zu denken.
Als Lösungsideen sehen wir...
Wir empfehlen einen flächenschonenden Umgang und innovative Lösungsansätze zu verfolgen, auch in Eigeninitiative, um den Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken.
Als Lösungsideen sehen wir...
Freiflächen können durch die multifunktionale Gestaltung von Flächen generiert werden. Wir empfehlen, temporäre Zwischennutzungen zu etablieren und die Mehrfachnutzung von Flächen zu ermöglichen.
Die Freiraumnutzung hängt von deren Gestaltung und Strukturierung ab. Wir empfehlen die öffentlichen Freiräume zu vergrößern, attraktiver zu gestalten sowie die bestehenden Strukturen zu optimieren.